Unsere Schützlinge - unglaublich starke Frauen!

Ihre Geschichten sind unfassbar und trotzdem verlieren sie nie den Mut und die Hoffnung!


Zur Zeit betreuen wir ca. 100 Frauen. Einen Auszug von all den Schicksalen, dem Leid und der doch so großen Zuversicht wollen wir dir gerne hier erzählen und vielleicht macht dir diese wahre Geschichte ja auch Mut!


Bei einem Besuch in einem Massai Dorf spricht mich ein junges schüchternes Mädchen an und fragt, ob sie mit mir heimlich ein Gespräch haben kann. Ich stimme zu und sie erzählt mir unter Tränen, dass sie von einem Mann vergewaltigt und schwanger wurde. Da sie jetzt eine Mutter ohne Ernährer sei wird sie nun zur Zwangsheirat gezwungen. Da sie einen Mann den sie nicht liebt unter keinen Umständen heiraten möchte, bat sie mich ihr zu helfen. Ich versprach ihr meine Hilfe. Da unsere Mittel im Step Up Development Haus zur Zeit begrenzt sind, fragte ich in einem Rescuehouse für junge Mädchen an ob sie

vielleicht noch einen Platz frei hätten. Die Antwort, sie haben einen Platz, jedoch nur für die Mutter ohne Kind. Sie stimmte zu. Ich besorgte und bezahlte den Transfer und wünschte ihr alles Gute und ich würde sie bald besuchen. Doch am nächsten Nachmittag erhielt ich einen Anruf vom Rescuehouse. Das junge Mädchen lief nach der Ankunft davon während sie immer nach mir fragte! Ich machte mir schwere Vorwürfe und suchte sie, da sie das 1 Mal in der Stadt war. Ich vermutete, dass sie sich in der Umgebung der Unterkunft versteckte. So war es auch! Sie sah mich und rannte auf mich zu, umarmte mich und schluchzte, dass sie nicht ohne ihr Baby sein kann. Ihre Brüste schmerzten und sie wollte nur eines, nämlich zurück zu ihrem Kind. Sie hatte Angst und war verzweifelt. Wir sprachen lange miteinander, ich tröstete sie und versprach, dass sobald ich die erforderlichen Mittel habe, sie zu uns ins Step Up Development Haus hole, damit sie und ihr Baby sicher sind!


Und wisst ihr was daran unglaubliche war?

Ich war am Boden zerstört, die Tränen flossen und ich war verzweifelt ihr nicht sofort helfen zu können. Ich sagte mir immer wieder "Gabi du kannst nicht die ganze Welt retten", aber das half natürlich nichts. Ich schaute ihr verschämt ins Gesicht und dieses junge tapfere Mädchen, lächelte mir ins Gesicht und bedankte sich bei mir, dass ich ihr in einigen Wochen helfen werde!


Tagtäglich beschämt es mich, dass wir in den reichen Ländern, so unzufrieden sind!


Danke, dass ich helfen darf!

Gabi


Ohne IHRE Spenden, IHRER Hilfe wäre dies alles nicht möglich!

Medizin, Verpflegung, Coaching, psychologische Beratung, Unterbringung & Betreuung verursachen immense Kosten!

Danke für ihre Hilfe!